Blasenkrebs

Harnblasenkrebs

Krebs bei Frauen umfasst nicht nur Mammacarzinome, Gebärmutterhals -oder Eierstockskrebs sondern auch Harnblasenkrebs. Rund 7000 Frauen erkranken jedes Jahr an diesem Tumor. Mehr als am Gebärmutterhalskrebs.

Harnblasenkrebs ist ein äußerst heimtückischer Tumor, denn er kann jahrelang wachsen ohne dass sich Beschwerden einstellen und die Betroffenen davon etwas merken. Als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Harnblasenkrebs gilt das Rauchen. Die steigende Zahl von Raucherinnen ist ein Indiz für ein ebenfalls steigendes Blasenkrebsrisiko für Frauen. Auch chronische Blasenentzündungen und Harnabflussstörungen begünstigen die Entstehung der Tumore. Dennoch wird die Früherkennung  von Blasenkrebs sträflich vernachlässigt. Insgesamt ist die Sterberate bei Frauen doppelt so hoch wie bei Männern. Die Ursache dafür ist, dass bei Frauen die Diagnose durchschnittlich viel später festgestellt wird. Sehr oft ist für viele Frauen das typische Blasenkrebssymptom wie Blut im Urin  kein Alarmzeichen, da Blutspuren im Urin für sie nichts Unbekanntes sind und während der Menstruation auch vorkommen. Zudem leiden Frauen häufiger unter Harnwegsinfektionen und den damit verbundenen Schmerzen. Für diese bösartige Erkrankung gilt jedoch auch je früher sie erkannt wird, desto besser sind die Behandlung- und Heilungschancen. Schwere Operationen oder die vollständige Entfernung der Harnblase können so verhindert werden.

Der neue Test MB22 blader-check ermöglicht eine frühzeitige Diagnose des Harnblasencarzinoms. Schnell und einfach während des Arztbesuches eine Urinprobe genügt. Es wird dabei ein Protein aus dem Zellkern bestimmt das ein Indikator für ein Tumor sein kann.